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Krol, Bernhard 1920-2013 BREMER INTRADE für Vier Tasteninstrumente (Orgelpositive) OPUS 136ive)


Krol, Bernhard 1920-2013 BREMER INTRADE für Vier Tasteninstrumente (Orgelpositive) OPUS 136ive)

Artikel-Nr.: ISMN M-2054-0874-9

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Tiere in der Musik Nr. 4
Krol, Bernhard 1920-2013
BREMER INTRADE
für Vier Tasteninstrumente (Orgelpositive) OPUS 136

Zum vorliegenden Werk
Die Bremer Intrade wurde 1994 bei der Eröffnung der Internationalen Orgeltagung der Gesellschaft der der Orgelfreunde in Bremen uraufgeführt. Es lag nahe, einen Bezug herzustellen zu den „Bremer Stadtmusikanten“.
Die Komposition ist eine Kurzfassung des Märchens. Jedoch ist sie keine Programm-Musik, es geht ihr nicht um Imitation der einschlägigen Tierlaute.
Das Werk beginnt mit einem Geschwindmarsch. Hier darf man sich vorstellen, wie die vier ausgehungerten Tiere auf dem Weg sind. Ein kleiner Walzer findet sie beim Schmausen in der Hütte, nachdem sie die Räuber in die Flucht geschlagen hatten. Im abschließenden “Stadtmusikanten - Rondo“ kommen die Tiere mit einem für jedes von ihnen charakteristischen Thema zu Wort bzw. zu Ton. Der Esel gibt sich störrisch und behäbig (ab Takt 165), der Hund schwänzelt in Triolen daher (Takt 198), die Katze weiß zu schnurren und zu schmeicheln (Takt 228), und zuletzt setzt der Hahn seinen sieghaften Ruf (Takt 269). Als kontrapunktische Finesse hat der Komponist kurz vor Schluss die vier Themen übereinander gestellt, so wie die Tiere, übereinander stehend, die Räuber das Fürchten gelehrt hatten.

Das aber wird dem Leser der Partitur eher deutlich sein, der Hörer wird es kaum bemerken. Das tut aber nichts; vielleicht hat er auch so sein Vergnügen an diesem musikalischen Spaß, den die Ausfürenden sicher ihrem geschätzten Zuhörern erklären mögen.

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