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Caccini,Giulio 1551 -1618

Caccini,Giulio 1551 -1618

Caccini,Giulio 1551 -1618

Giulio Romano Caccini wurde am 8. Oktober 1551 in Rom geboren und am 10. Dezember 1618 in Florenz begraben. Als Komponist, Sänger, Gesangslehrer und Instrumentalist arbeitete und lebte er an der Schnittstelle der Spätrenaissance zum Frühbarock.

Früh wurde Caccini in den Knabenchor der Cappella Giulia aufgenommen. Von Oktober 1564 bis November 1565 war er in Rom Gesangsschüler von Giovanni Animuccia (um1500 – 1571). 1565 sang er in Hochzeitsintermedien von Francesco I. de’ Medici und Johanna von Österreich. Zu seinen weiteren Lehrern gehört Scipione delle Palle aus Siena (?-1569) (Gesang und Lautenspiel).

Um 1566 soll er  eine Festanstellung an dem Hof des Großherzogs Ferdinando I. de’ Medici in Florenz  gehabt haben. Florenz war zu dieser Zeit eines der wichtigsten Kulturzentren Italiens. 1579 und 1589 war Caccini wieder als Sänger-Solist und Instrumentalist bei Hochzeitsintermedien am Hof der Familie de’ Medici beteiligt.
Caccini spielte Laute, Chitarrone und Doppelharfe und ist auf einem Bild als Spieler der Lira da Braccio dargestellt. Als Mitglied der Camerata Florentina, die ihre Zusammenkünfte im Palazzo des Giovanni de’ Bardi hatte, wird ihm ein großer Anteil an der Erfindung einer neuen Art des Gesanges, der Monodie, die zur Oper führte, zugesprochen.

Als erfolgreicher Gesangslehrer unterrichtete Caccini seine (zweite) Frau Margherita della Scala (die erste, Lucia – ebenfalls Sängerin – starb bald nach der Geburt der ältesten Tochter), sowie seine Töchter Francesca und Settima, und seinen Sohn Pompeo und formte mit ihnen ein berühmtes Gesangsensemble, das Konzertreisen bis an den französischen Königshof in Paris unternahm (September 1604 bis Juni 1605).


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