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Porpora, Nicolò Antonio 1686-1768; Fuge für Kammerorchester, PARTITUR / STIMMENSATZ

Artikel-Nr.: ISMN M-2054-1942-4

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Porpora, Nicolò Antonio 1686-1768; 
Fuge für Kammerorchester
2 Flöten/2 Oboen, 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabaß

PARTITUR / STIMMENSATZ

Nocoló Antonio Porpora galt zu Lebzeiten als führender Gesangslehrer Italiens. Als Komponist zählt Porpora zu den Hauptvertretern der Opera seria, der damals in ganz Europa (mit Ausnahme Frankreichs,das noch seine eigene von Jean-Baptiste Lully begründete Tradition bewahrte) vorherrschenden Opernform.
Kennzeichnend für diesen Operntypus ist die Trennung von Rezitativen, in denen die Handlung voranschreitet, und geschlossenen Musiknummern, fast ausschließlich Arien, in denen die Figuren des Dramas ihre Gefühle mit den Mitteln des virtuosen Gesangs zum Ausdruck bringen. Das musikalische Erscheinungsbild wird damit vom solistischen Gesang dominiert.Der Gesangspart wird in den Stücken dieser Art zum virtuosen Parcours für die Stimme, die durch eine häufig auffallend reiche Orchesterbesetzung mit starker Bläserbeteiligung (Porpora verwendet mit Vorliebe Trompeten und Jagdhörner) noch hervorgehoben wird. In der zärtlichen Empfindungen vorbehaltenen Aria cantabile pflegte er dagegen eine graziöse Melodik mit volkstümlichen Anklängen, wie sie für das frühe italienische Rokoko typisch ist.
 

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